Institut St. Dominikus Speyer

contemplari et
contemplata aliis tradere

Das in der Kontemplation
Erfahrene anderen weitergeben

Impuls zur Kontemplation

Besondere Ereignisse

Nächtliche Kirchentour - unterwegs in den Klöstern von Speyer

01.09.2017

Freitag 1. September fand die nächtliche Kirchentour der Pfarrei Pax Christi/Speyer zu Klöstern von Speyer statt.

Die „Nächtliche Kirchentour“ begann in unserm Mutterhaus. Vor 18 Uhr trafen schon die ersten Besucher im Klosterhof ein.

Ankommen

 

Pünktlich konnte unsere Generalpriorin, Schwester Gisela eine stattliche Zahl der Besucher an der Eingangstreppe des Mutterhauses begrüßen. Die Besucher waren überwiegend mit Fahrrädern zu der „Nächtlichen Kirchentour“ gekommen.

Begruessung

An drei Stationen gaben unsere Schwestern einen Einblick in unser Kloster. Erste Station war der Klostergarten.

Garten8

Schwester Carola gab hier anhand der Gebäude eine Übersicht über das Kloster, das zu Beginn eine fast autarke Einrichtung war. Eine vielseitige Landwirtschaft deckte den Bedarf der Schwestern an Lebensmittel. Die Pflege der alten und kranken Schwestern war durch die Gemeinschaft gesichert. Heute ist unsere Gemeinschaft auf viele nicht klösterliche Mitarbeiter angewiesen, angefangen von der Verwaltung bis zur Versorgung der Schwestern.

Vom Garten aus ging es durch das Kloster zu dem Stammbaum im Bereich der Pforte.

Weg9

Stammbaum12

Dort vermittelte Schwester Gertrud anhand der Darstellung unseres Stammbaums einen Abriss über Gründung und Entwicklung unserer Gemeinschaft als „Arme Schulschwestern“, heute „Institut St. Dominikus“. Mädchenbildung als Auftrag der Gemeinschaft führte dazu, dass die Schwestern in kleinen Gruppen als Lehrerinnen in die Dörfer des Bistums gesandt wurden. Im Mutterhaus war deshalb auch eine klostereigene Lehrerinnen-Bildungsanstalt. Erst später kamen andere Berufe dazu.

Kapelle17

In der Kapelle erwartete uns Schwester Maria-Markus mit einem Vortrag über die Bedeutung der Kapelle als Mittelpunkt unserer Gemeinschaft. Dort wurden wir Schwestern in die Gemeinschaft aufgenommen, dort werden wir bei unserem Tod von der Gemeinschaft verabschiedet. Die Gebetszeiten in der Kapelle strukturieren den klösterlichen Alltag. Sr. Maria-Markus gab auch kurze Hinweise auf die Kunstwerke in der Kapelle. Der Altarraum der Kirche wurde bei der Renovierung nach dem Konzil so gestaltet, dass Ambo und Tabernakel auf gleicher Ebene stehen, um die Gleichwertigkeit vom Tisch des Wortes und vom Tisch des Brotes zum Ausdruck zu bringen.

Zum Abschluss sangen wir gemeinsam das Salve Regina und hörten noch ein kleines Musikstück auf der Stumm-Orgel, gespielt von Sr. Sebastiane.

Kapelle19

Vor der Kirchentür hatten fleißige Helferinnen für eine kleine Stärkung mit Brezeln und Getränken gesorgt.

Staerkung21

Danach ging es zur 2. Station der Nächtlichen Kirchentour in die Holzstraße, zur Kapelle der „Vergessenen Märtyrer“.

Holzstr26

Der Aufenthalt in der kleinen Kapelle wurde musikalisch mit Taizé Gesängen gestaltet. Schwester Helga verwies auf den Anlass der Gründung der kleinen Hausgemeinschaft. Wir Schwestern wollten entsprechend dem Konzil mitten unter den Menschen leben. Mit dem Namen der Kapelle wollten wir auf die vielen Menschen verweisen, die ihr Leben für ihren Glauben eingesetzt haben ohne besondere Erwähnung zu finden. Pfarrer Linvers gab eine Erklärung zur Zeltform der Kapelle. Durch das Konzil war das Bewusstsein, Kirche als wanderndes Volk Gottes, geweckt worden im Gegensatz zu der Vorstellung von der festen Burg. Gott ist mitten im wandernden Gottesvolk, dafür ist das Zelt ein Zeichen. Als wanderndes Gottesvolk machten wir uns meist per Fahrrad auf den Weg zu den zwei weiteren Stationen, Karmel und Kloster St. Magdalena.

Holzstr28

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Feier des Generalkapitels

vom 14. - 22.10.2016

Vom 14. – 22. Oktober feierte das Institut sein 25. Generalkapitel. Der Text Lk 24,13f , der Gang der Jünger nach Emmaus, begleitete uns durch die Liturgie dieser Tage und prägte den Verlauf des Generalkapitels. In diesem Kapitel wurde die Leitung unserer Gemeinschaft neu gewählt.

Sitzung

Sr. M. Gisela Bastian wurde in das Amt als Generalpriorin gewählt. Nach der Wahl versammelten sich alle Schwestern des Mutterhauses in der Kapelle. Dort verkündete Weihbischof Otto Georgens den Namen der neuen Generalpriorin. Anschließend fand die Gratulation der Schwestern statt.

im Bild von links die neugewählte Generalpriorin Sr. Gisela Bastian, Weihbischof Otto Georgens, Sr. Gertrud Dahl

Weihbischof

im Bild von links die neugewählte Generalpriorin Sr. Gisela Bastian, Weihbischof Otto Georgens, Sr. M. Gabriele Kuhn

Gisela

Gratulation

In die Leitung wurden als Generalvikarin Schwester Elisabeth Schloß und vier Ratsschwestern gewählt.

Im Bild von links Sr. Annemarie Kirsch, Sr. Gertrud Dahl, Generalpriorin Sr. M. Gisela Bastian, Generalvikarin Sr. M. Elisabeth Schloß, Sr. M. Gabriele Kuhn, Sr. Helga Jörger

Leitung

Am Freitagabend dem 22.10.16 dankten die Schwestern Sr. Gertrud Dahl, die 16 Jahre das Amt der Generalpriorin innehatte und zuvor 12 Jahre Generalvikarin war, für ihren großen Einsatz für die Gemeinschaft. Jede Schwester überreichte Sr. Gertrud eine Rose an die ein Kärtchen mit einem persönlichen Dank geheftet war.

im Vordergrund von links Generalpriorin Sr. Gisela, ihre Vorgängerin Sr. Gertrud Dahl zu Eröffnung der Dankfeier

Dankbeginn

DankB

DankF

Gertrud

Tisch

TischF

TischH

Tisch1

Tisch2

Tisch3

Tisch4

Tisch5

Der Dominikanerorden ist demokratisch aufgebaut. Das oberste Leitungsgremium ist das Generalkapitel. Hier werden die Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt. Alle Schwestern wählen die Delegierten für dieses Kapitel. Sie bestimmen, welche Schwestern für das Amt der Generalpriorin in Frage kommen. Die Delegierten sind an diese Wahlliste gebunden.

Foto: Sr. M. Hiltrudis Jochim

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Pontifikalamt zur 800 Jahrfeier des Ordens

Samstag 11. Juni 2016

Anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Dominikanerordens feierte Weihbischof Otto Georgens am Samstag, 11. Juni, 10 Uhr mit den Dominikanerinnen aus dem Bistum Speyer einen Festgottesdienst im Speyerer Dom. Konzelebrant war Pater Gerfried Bramlage OP. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Schülerinnen und Schülern des Edith-Stein-Gymnasiums, des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums, vom Schwesternchor und von Domorganist Markus Eichenlaub gestaltet.

Der Einladung der Dominikanerinnen, Gott Dank zu sagen für 800 Jahre der Ordensgemeinschaft, waren viele gefolgt

Es war ein festlicher Gottesdienst

Weihbischof Georgens wies in seiner Predigt darauf hin, dass ein Jubiläum feiern nicht heißt in ein Museum gehen, sondern:
dankbar auf die Vergangenheit schauen,
leidenschaftlich die Gegenwart leben und
hoffnungsvoll die Zukunft in Angriff nehmen.

► zur Predigt

1Einzug

8Leibig

6Einzug

7Gertrud

7Kerzen

9Kirchenraum

3Leibig

Chor

Evangelium

Leibig

4Leibig

Fotos:Rüdiger Pfeiffer und Wolfgang Leibig.

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Regionaler Ordenstag Neustadt/Weinstr.

Samstag 9. April 2016

Das Thema des Tages: 800 Jahre Dominikanerorden, Beten mit Leib und Seele

Am Samstag 9. April 2016 waren die Schwestern, Brüder und Patres der Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten der Diözese Speyer in das Herz-Jesu-Kloster Neustadt/Weinstr. eingeladen.

Da der Dominikanerorden in diesem Jahr sein 800-jähriges Bestehen feiert, lag es nahe, sich mit dem Begründer des Ordens, dem hl. Dominikus, zu beschäftigen.

"Laudare, benedicere, praedicare (loben, segnen, predigen)" unter dieses Motto hat der Dominikanerorden das Jubiläumsjahr gestellt.

Schwester Kerstin-Marie Bretz OP (Dominikanerin der Gemeinschaft auf dem Arenberg bei Koblenz) führte uns als Referentin durch den Tag. In ihrer herzlichen, offenen Art hat sie uns blitzlichtartig die Gestalt des hl. Dominikus, seine tiefe Verbundenheit mit Gott und der Welt aufleuchten lassen, die in den über ihn berichteten Gebetsweisen erkennbar ist. „Es geht nicht um besondere Weisen des Gebets. Es geht darum, in Gott und für andere lebendig zu sein“, so die Erklärung des früheren Ordensmeisters, Timothy Radcliffe.

Schwester Kerstin-Marie zeigte auf, wo die heutige Verkündigung der frohen Botschaft ähnlichen Problemen ausgesetzt ist, wie zur Zeit des hl. Dominikus. Die Sprache der Kirche ist wie damals für die Menschen oft nicht verständlich, ebenso stört das Auftreten der Amtsträger in Prunk, während Menschen in großer Armut leben. Menschen suchten und suchen deshalb ihr Heil in anderen Heilsbotschaften. Hier setzte Dominikus mit seinen Brüdern ein Zeichen, indem er die Nähe zu den Menschen suchte, ihnen Wertschätzung entgegenbrachte. Der Leibfeindlichkeit, der Ablehnung alles Materiellen der Katharer (einer Bewegung, der sich die Menschen zuwandten, da die Vertreter für sie glaubwürdig auftraten) setzte Dominikus die Wertschätzung der Schöpfung entgegen.

Gebet, Dialog und Studium sind die Säulen seiner Bewegung. In den neun Gebetshaltungen des hl. Dominikus, die uns überliefert sind, kommt dies zum Ausdruck. Ob er betete, studierte, unterwegs war, er war immer im Dialog mit Gott, mit den Menschen.

Weihbischof Otto Georgens, (zuständig für Orden, Säkularinstitute und die Gemeinschaften des Apostolischen Lebens im Bistum Speyer) wies in seiner Predigt darauf hin: "Freiheit, Vertrauen und Freude sind wichtige Stichworte einer dominikanischen Spiritualität. Niemand kann Prediger der frohen Botschaft und gleichzeitig ein Trauerkloß sein. Dominikanerinnen und Dominikaner folgen dem Ruf des Evangeliums (Mt 25,21):" Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!"

► zur Predigt

Fröhliches, lebendiges Miteinander prägte die Begegnungen der Tagungsteilnehmerinnen und Teilnehmer, wie es auch in den folgenden Bildern zu sehen ist.

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800 Jahre Dominikanerorden

WELTWEIT – Eröffnung des Jubiläumsjahres

7. November 2015

Die feierliche Eröffnung des Ordensjubiläums fand in jeder Gemeinschaft des Ordens weltweit am 7. November, dem Fest Allerheiligen des Dominikanerordens statt.

Im Institut wurde das Ereignis mit einer feierlichen Vesper begangen. Die Schwestern versammelten sich zu einer Statio und zogen mit einer brennenden Jubiläumskerze zur Klosterkapelle.

Gertrud

Nach dem Einzug brachten die Schwestern in einer feierlichen Vesper ihren Dank und ihre Bitten für den Orden zum Ausdruck.

Vesper

Den Vertreterinnen der anwesenden Hausgemeinschaften überreichte die Generalpriorin Schwester Gertrud Dahl eine Kerze, die an der Jubiläumskerze angezündet wurde.

Kerze

Das Symbol auf den Kerzen, eine Flamme mit dem Mantelwappen des Ordens, erinnert an den Traum der Mutter von Dominikus, in dem ihr Sohn mit einer Fackel die Welt entzündet.

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Schwester Roswinda Martin feiert 100. Geburtstag

6. Oktober 2015

Roswinda

Am 6. Oktober wurde Schwester Roswinda 100 Jahre alt. Ihr Festtag begann am Morgen mit einem Dankgottesdienst im Kreise der Mitschwestern.

Schwester Roswinda bei der Gratulation

Am Nachmittag kamen ihre Verwandten, um mit ihr zu feiern.

Festtafel mit Gästen

Roswinda

Schwester Roswinda wurde 1915 in Speyer geboren und im Dom zu Speyer auf die Namen Elisabeth Theresia getauft. Ihre Namenspatronin Theresia von Lisieux, die wie sie den gleichen Familiennamen „Martin“ trug, hat sie zeitlebens verehrt.

Schwester Roswinda trat 1931 in das Institut der Armen Schulschwestern Speyer, heute Institut St. Dominikus, ein. Nach ihrer Ausbildung als Kindergärtnerin leitete sie von 1936 mit Unterbrechung während des 2. Weltkrieges bis 1981 den Kindergarten in Mechtersheim. Die Pfarrei Mechtersheim wird am 11. Oktober um 10.45 Uhr Schwester Roswinda mit einem festlichen Dankgottesdienst ehren, und lädt anschließend die ganze Gemeinde zu einem Gratulationsempfang ins Pfarrheim ein.

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Tag der offenen Klöster 2014

Impressionen

Wir Schwestern haben uns gefreut über die vielen Gäste aller Altersstufen, verschiedener Konfessionen und verschiedener Religionen.

Ein Gast sandte uns folgende Rückmeldung:
"Ich habe gestern anlässlich des Tages der offenen Tür Ihr Kloster besucht. Ich möchte Ihnen danken für Ihre Gastfreundlichkeit, Herzlichkeit und der Offenheit mit denen Sie allen Besuchern einen schönen Tag kreiert haben. Ich habe volle Hochachtung und Anerkennung für das, was Sie tagtäglich leisten und für Ihr aktives Wirken im Kloster und ohne despektierlich zu sein, im reiferen Alter. Auch Fröhlichkeit und die Leichtigkeit zum Leben habe ich bei Ihnen verspürt. Der gestrige Tag war für mich eine sehr positive Lebenserfahrung, die ich nicht vergessen werde."

Diese Aussage steht für die vielen positiven Rückmeldungen, die wir erhielten.

Führung an unserm Stammbaum

Führung

Offenes Singen

Singen

Gästerefektor

Gästerefektor

Besichtigung der Paramentenwerkstatt

Paramentenwerkstatt

Führung in unserem Altenheim

Gäste

Bereit zum Tanz

ExhTanz

Klosterbäckerei

Bäckerei

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Wallfahrt zur hl. Hildegard nach Eibingen

Eibingen, 4. Juli 2013

Ca.100 Frauen und Männer der Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute der Diözese Speyer trafen kurz nach 11 Uhr in der Wallfahrtskirche in Eibingen ein. Unterwegs hatten sich die Wallfahrerinnen und Wallfahrer mit Gebet und Information über das Leben der hl. Hildegard von Bingen in die Wallfahrt eingestimmt.

Messe in der Wallfahrtskirche Eibingen

Messe

Weihbischof Otto Georgens (Ordensreferent der Diözese) feierte mit den Ordensleuten die Eucharistie am Schrein der hl. Hildegard. In seiner Predigt zeichnete er Hildegard als eine Ordensfrau mit Durchblick. Sie erkannte in ihrer Beschäftigung mit Naturwissenschaft, Heilkunde, Musik, Theologie und in allem, was lebt die schöpferische Kraft Gottes.

Schrein mit den Gebeinen der hl. Hildegard

Hildegardschrein

Nach der Eucharistiefeier war es Zeit für den Leib zu sorgen. So machten sich alle auf den Weg in den Zehnthof. Dort hatte Familie Ketzer das Mittagsmahl bereitet.

Schwestern bei der Wallfahrtskirche Eibingen

Kirchenausgang

Nach dieser Stärkung ging es zu Fuß oder mit dem Bus zum Benediktinerinnen Kloster Eibingen, hoch in den Weinbergen. Es blieb Zeit, die Klosterkirche und den Klosterladen zu besuchen. Um 15.30 Uhr erwartete uns eine Benediktinerin, die uns mit einem Film über das Leben der hl. Hildegard, ihr Wirken und ihre Bedeutung für die Kirche und die Gesellschaft informierte.

Weg zur Abteikirche Eibingen

Weg zur Abteikirche

Schon war es wieder Zeit für die Vesper in der Wallfahrtskirche. Die gesamte Liturgie war überwiegend mit Texten aus den Schriften der hl. Hildegard gestaltet.

Blick von der Abtei St. Hildegard in die Rheinebene

BlickRheinebene

Nach einem sehr beeindruckenden Tag in frohem Miteinander kehrten alle wieder an ihren Einsatzort zurück.

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Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz

Ministerpräsidentin Dreyer würdigt Lebensleistung

Mainz, 25. Juni 2013

Schwestern

Mainz (25.06.2013). Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte den Speyerer Ordensschwestern Irmina Radke und Fatima Schmitt in der Staatskanzlei das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die beiden Dominikanerinnen vom Speyerer Institut St. Dominikus gründeten das St. Dominic Hospital in der Stadt Akwatia, Ghana, einer Region, die bis dahin ohne medizinische Versorgung auskommen musste. Durch ihren hervorragenden Einsatz entwickelte es sich von einer kleinen Gemeindeklinik zu einem großen Bezirkskrankenhaus mit Kindergarten und Schule. Schwester Irmina Radke und Schwester Fatima Schmitt lebten 50 Jahre in Ghana und sind 2011 nach Speyer zurückgekehrt.

In der Feierstunde sagte Ministerpräsidentin Dreyer: „Das langjährige Wirken und die herausragenden Leistungen von Schwester Irmina und Schwester Fatima verdienen unsere besondere Wertschätzung. Sie wird mit dieser Auszeichnung öffentlich zum Ausdruck gebracht und gewürdigt. Zugleich soll sie Ermutigung und Ermunterung sein, ihrem Beispiel zu folgen und sich für andere einzusetzen.

„Wir leben in einer Gesellschaft, die zunehmend auf den Einsatz und die Mitwirkung der Bürger und Bürgerinnen angewiesen ist. Der Zusammenhalt in der Gesellschaft wird erst dadurch möglich, dass wir nicht nur miteinander oder gar nebeneinander leben, sondern vor allem füreinander“, sagte die Ministerpräsidentin und hob die Bedeutung des ehrenamtliches Engagement hervor.

Dreyer bezeichnete es als gut und unabdingbar, dass „wir eine Kultur der Anerkennung besitzen und sie pflegen“. Die herausragenden Lebensleistungen von Schwester Irmina Radke und Schwester Fatima Schmitt seien, so Dreyer, in höchstem Maße anerkennenswert und rechtfertigten die Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann gratulierte den beiden Dominikanerinnen in einem persönlichen Schreiben zu der Auszeichnung: "Sie ist nicht nur für Sie persönlich und Ihre Ordensgemeinschaft, sondern auch für das ganze Bistum Speyer ein Grund zur Freude. Möge diese Auszeichnung Ansporn für viele in unserer Kirche und unserer Gesellschaft sein, sich wie Sie mit vorbildlichem Engagement und großer Begeisterung für andere einzusetzen."

Text: staatskanzlei-is / Foto: stefan sämmer (staatskanzlei)

Wenn Sie das in Ghana aufgebaute Werk unserer Schwestern unterstützen wollen, können Sie Ihre Spenden auf das Konto der im Oktober 2012 gegründeten Rosa von Lima Stiftung überweisen:

Bitte benutzen Sie folgende Bankverbindung mit dem Vermerk "Spende"!

Bankverbindung

Kontoinhaber: Rosa von Lima Stiftung
Kontonummer: 387 183 0188
Bank: Steyler Bank GmbH
BLZ: 386 215 00

Schreiben Sie bitte auf die Überweisung bei Verwendungszweck in die 2. Zeile Ihre Postleitzahl und Straße mit Hausnummer, damit Ihnen ein Spendenbeleg ausgestellt werden kann.

Bei Spenden bis 200 EUR anerkennt das Finanzamt den Einzahlungsbeleg als Quittung.

Aktuell benötigt das St. Dominic Hospital in Akwatia/Ghana dringend ein neues Ambulanzfahrzeug. Der alte Ambulanzwagen ist häufig nicht einsatzfähig. Aus diesem Grunde ist das St. Dominic Hospital gezwungen schwere, komplizierte Fälle selbst zu behandeln, für die das Krankenhaus weder Spezialisten noch die Einrichtung hat, zum Nachteil für die Patienten.
Ihre Spende ist eine große Hilfe für die Menschen in Ghana.

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Übergabe des Dr. Ike-Roland-Preises

Ludwigshafen, 3. Dezember 2012

Am 3. Dezember wurde der Dr. Ike-Roland-Preis an die Dominikanerinnen des St. Annastiftes in Ludwigshafen in Anerkennung ihres herausragenden menschlichen und seelsorgerischen Engagements überreicht.

Im Bild Priorin Schwester Maria Raphael und Oliver Roland, Geschäftsführer der IKE UND BERTHOLD ROLAND-STIFTUNG, bei der Preisverleihung.

RaphaelRoland

Der Vorstand der 2007 von Dr. Ike Roland gegründeten IKE UND BERTHOLD ROLAND-STIFTUNG, Mannheim, für künstlerisches und soziales Engagement, hat einen Dr. Ike-Roland-Preis für karitative Institutionen ins Leben gerufen. Der Preis wird im Gedenken an die 2010 verstorbene Stifterin in unregelmäßigen Abständen vergeben.

Der Vater der Gründerin, Dr. Adolf Schlosser, stand bis 1962 mehr als 30 Jahre als Leiter der chirurgischen Abteilung des St. Annastiftes vor. Sein Enkel, Oliver Roland, Geschäftsführer der IKE UND BERTHOLD ROLAND-STIFTUNG, fand es angebracht, den ersten zu vergebenden Preis dieser Stiftung in Erinnerung an seinen Großvater an die Schwestern des St. Annastiftes in Ludwigshafen zu übergeben.

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Besuch des Bischofs bei den Schwestern im St. Annastift

1. Oktober 2010

Auf seiner turnusmäßigen Visitation der Pfarrei St. Sebastian in Ludwigshafen-Mundenheim fand der Speyrer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auch Zeit für einen Besuch bei unseren Schwestern im St. Annastift in Ludwigshafen.

Kinderheim  und Kinderklinik St. Annastift sind Einrichtungen der St. Dominikus Stiftung Speyer. Hier leben Schwestern unseres Instituts, die in diesen Einrichtungen tätig waren und zum Teil noch ehrenamtlich tätig sind. Für sie war die persönliche Begegnung mit ihrem Bischof Anlass zu besonderer Freude.

SrsRefektor

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100 Jahre im eigenen Mutterhaus

4. August 2010

Am 4. August feierten wir Schwestern einen Gedenkgottesdienst nach 100 Jahren im eigenen Mutterhaus.

In Dankbarkeit gedachten wir Schwestern an Gottes Hilfe und Schutz durch die vergangenen Jahre. Eingeschlossen in diesen Dank waren alle Personen, die in diesen Jahren unserer Gemeinschaft hilfreich zur Seite standen. Auszüge aus der Chronik verlebendigten dieses Gedenken.

Auf einen Bericht im "Christlichen Pilger" 1902, dass die Gemeinschaft kein Heim habe für ihre durch Alter oder Krankheit dienstuntauglichen Schwestern und auch nicht die Mittel besitze, ein solches zu beschaffen, sandte eine arme Witwe dem "Christlichen Pilger" 1 Mark als Baustein zu diesem Heim. Durch wohlwollendes Unterstützen vieler Helfer konnte das Haus gebaut werden.

Dankbar gedachten wir auch der Unterstützung durch die Dominikanerinnen von St. Magdalena. Sie hatten der jungen Gemeinschaft seit ihrer Gründung 1852 Heimat geboten. Ein besonderer Dank galt und gilt auch den Schwestern des Vincentius-Krankenhauses für ihre nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft.

Nachdem im Gottesdienst der Dank unserer Gemeinschaft für die unzähligen Erfahrungen von Hilfen in Texten und Liedern seinen Ausdruck gefunden hatte, feierten wir Schwestern mit unseren Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Gästen bei Kaffee und Kuchen weiter. Anhand einer Bildergalerie mit Auszügen aus der Chronik konnte die Entwicklung über die 100 Jahr verfolgt werden.

Der Rückblick in unsere Geschichte hat unser Vertrauen und unseren Mut für die Gestaltung unserer heutigen Situation gestärkt.

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Wappen


Gottesdienst ● an Festtagen

● Montag, Donnerstag:

07:00 Laudes

18:00 Eucharistie mit Vesper

● Dienstag, Mittwoch, Freitag:

07:00 Eucharistie mit Laudes

18:00 Vesper

● Samstag:

07:00 Eucharistie mit Laudes

17:45 Vesper

● Sonntag:

07:30 Laudes

09:00 Eucharistie

17:30 Vesper

Gebetsanliegen [mehr...]


Der direkte Weg

Exerzitienhaus: Programm

Bibel getanzt


Kontakt ● Wegbeschreibung

Vincentiusstr. 4

67346 Speyer

Telefon: +49 6232 912-0

E-Mail: E-Mail


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